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Achker Brief.
Merkwürdige Gegenstände auf einer Reise vonGuadalcanal nach Sevilien.
8)it>enn man von (yuadakcanal ostwärts geht, sokömmt man in zwey Stunden nach der StadtAlanis. Eine halbe Meile von derselben, südöstlich *),findet man eine Mine, die nach ihr den Namen führt,und seht gänzlich verlassen ist. Sie wird zu Tage ge-funden, mitten auf einem Felde, und ist zwey Fußmächtig, und eben so hoch über der Erde. Sie streichtvon Süden nach Norden, durchschneidet die ihr imWege seyenden harten Schiefer, ingleicheu den Kalk-stein, der hier zu Lande sehr häufig ist. Der Stein derMine ist bleysarbigt, und so zähe, daß dreyßig Stun-den zur Calcinirung desselben erstdert werden. DieAlten folgten diesem Gange mit einem Strecken von-Süden nach Norden, und die Neuern haben nur eineNebenader bearbeitet, die gegen Westen streicht. Nachmeinem Dünken sind die Gänge, die einen so schmei-chelhaften Anschein haben, gemeiniglich betrüglich, wennauch im Anfang der Quarz noch so viel Pyriten enthält;denn, kömmt mau mehr in die Teufe, so arten sie dochin Bley aus.
Von Alanis Mengen wir nach ( 5 azalla über Ge-birge von eben der Act, als diejenigen, die ich beschrie-ben habe. Bey dem Eingang in die Stadt sah ich zumerstennvri die Pita, eine Art großer Aloe, deren mansich in ganz Andalusien zu Garten- und Weinbergs-zäunen bedient. Die alte Mine von Cazalla ist eine
F 4 halbe
*) Powles südwestlich.