groß und zart, und so schmackhaft,, daß sie auf der Ta-fel den Vorzug vor den Kastanien haben. Eine andereArt der Steineichen hat ein glänzendes Blatt und süßeEicheln, aber langer und spitziger als die andern; dieLandleute wissen sie an der Gestalt des sehr sonderbarenBlattes gut zu unterscheiden. Die N7esto hat diesenNamen, weil sie von der Art der Encma und G,uerrigo etwas an sich hat, und eine bittere Eichel tragt,wie der Alcornoguc oder Pantoffelholzbaum.
An dem Auögang des Gehölzes ist ein Bach, undsobald man über denselben gekommen, findet man kei.neu Kies mehr, sondern ein sandiges Erdreich, undeinige Felsen von derselbigen Art.
Von Real de Monafterio kamen wir in dreyStunden nach dem Dorf Callero. Eine Viertclmeilevon diesem Orte findet man eine fast runde und alleinstehende Anhöhe, auf deren Gipfel eine KalksteinaderLst, die von Norden nach Süden geht, und in welcherman weiße und graue Magneten findet. Die Farbemacht nichts aus, sondern rührt von dem mehr oderweniger in kleinen Körnern zerstreuten Eisen her, daser enthalt. Sind die Körner sehr zerstreut, so ist erweiß, sind sie aber mehr bey einander, häufiger undfester, doch so, daß die Luft seine Theilchen durchdrin-gen kann, so ist er auswendig roth und inwendig grau.An demselbigen Ort ist eine Eisenmine, die keine ma-gnetische Kraft hat. Das ganze Land ist mit weitläuf-tigen Wäldern von wahren Eichen, im SpanischenNobles genannt, und Pantoffelholzbäumen bedeckt.Einige derselben haben fünf Fuß im Durchmesser, diemeisten aber sind hohl, so wie auch die Steineichen,weil sie zu unbesonnen behauen sind. Von Lallerogiengen wir nach dem Dorfs Lallo, bey welchem einGehölz in einem röthkichen Boden ist. Man bemerkein demselben eine Art gepulverter eisenartiger Blende,
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