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§der anderer Knochen finden können. Da die Erdbe-den im Königreiche Valenzia häufig sind, so geben siezu verschiedenen Betrachtungen Anlaß. Inzwischenwill ich darüber nicht urtheilen, sondern nur folgendeAnmerkungen machen. Gemeiniglich geht ein wenigRegen vor dem Erdbeben her; man höret ein unterir-disches Geräusch, der Himmel wird schwarz, das Was-ser steigt in den Brunnen Zwanzig Fuß in die Höhe, undfällt, wenn die Erschütterung vorüber ist, eben so vjelwieder; bisweilen bleibt hingegen der Himmel heiter,»nan hört kein Geräusch, und das Wasser bleibt ruhigin den Brunnen. Von der Seeseite hat dieser Land-strich weder Erzgruben noch Pyriten, noch andre Steine,als Felsen und kalk- oder gypöartige Erde, obgleich ander Küste warme Bäder und natürliche unterirdischeHöhlen sind. Die,Erdbeben sind auf dem flachen Landeeben so empfindlich u„d häufig als auf den Gebirgen;denn SevilieN, welches in einer gleichen Ebne, undso niedrig als Holland liegt, ist nicht frey davon.Merkwürdig ist, daß in einer Bergkette, Möntesstrgegenüber, ein hoher und steiler Felsen ist, auf dessenSpihe ein altes maurisches Schloß liegt, ivelcheS durchErdbeben nichts gelitten hat. Ich vermuthe, daß die-ses von seiner senkrechten Lage herrühre, da er aus ei-nem einzigen festen Stein besteht, dessen Wurzel tiefin die Erde hineinbringt, da hingegen vsr Berg vonMotttessa aus verschiedenen waagrechten Steinschich-ten besteht, die nicht so fest verbunden sind, ,daß sie ei-nem so heftigen Stoß widerstehen können.
Von Mogenre nach Gatt Felipe wird der Bö-den allmählich ebner, und eine Messt vor der Stadt ister gut angebauet. Das Land hat ein romantisches An-sehen. Das Auge trifft immer neue Gegenstände an.Ein altes verfallenes Schloß, und Trümmer von Fe-stungswerken auf dem Gipfel eines Berges., erinnern
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