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Johann Talbot Dillon ... Reise durch Spanien, welche wichtige Beobachtungen aus der Naturgeschichte, über den Handel, die Fabriken, den Ackerbau, nebst einem Auszug der merkwürdigsten Sachen aus Don Guillermo Bowles Einleitung in die Naturgeschichte und physikalische Erdbeschreibung von Spanien enthält
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180
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on die Schreckm des Kriegs und der Verwüstung, wel-che bald durch ein angenehmes Thal, des Pinsels eines<Llande «der poußin würdig, ausgelöscht werden.Unvermerkt findet man sich von Maulbeerbäumen um-zingelr, die dem ganzen Lande das Ansehen eines Lust-gartens geben. Ein talkartiger, aschgrauer, tiefer Bo-den giebt drey Erndten im Jahr, welche nicht so sehrder Güte des Erdreichs als der erstaunenden Betrieb-samkeit der LandleUtr zuzuschreiben sind. Hiezu kömmt,daß man allenthalben auf sechs bis acht Fuß tief Was-ser findet, und das Erdreich nach Gefallen aus demFluß ZLucar befeuchten kann.

Eine halbe Meile von der Stadt, gegen Morgen,siehet man die Felder mit Reis bedeckt, der auf fol-gende Art gesärr wird. Man bepflügt im Winter einFeld und stiel Bühnen darauf, welche im März blü»hen. Alsdann werden solche untergepflügt, um zumDünger zu dienen, das Land zu erwärmen und zu ver-bessern. Hierauf wird da» Feld unter Wasser gesetzt»bis dasselbe vier Zoll tief eingedrungen ist, und in die-sem Zustand wird es zum drittenmal umgepflügt.Nachdem dieses geschehen, wirb der ReiSgesäet, dernach vierzehn Tagen etwa fünf Zoll hoch ist. Alsdannwird er aufgezogen, und tn Bündel von einem Kuß dickgemacht» welche nach einem nahen wohl zubereiteten,ebenfalls vier Zoll unttr Wasser gesetzten Felde ge-^bracht werden. Verschiedene in Linien stehende Män-ner nehmen Zeder einen Bündel und reißen vier bis fünfHände voll heraus, weiche sie in die nasse schlammichteErde pflanzen, und zwischen jeder Pflanzung einen Fußbreit Raum lassen. Dirft vier bis fünf Hände voSbringen fünfzig bis Hunde« und zwanzig Achre«, undwachsen so dicht zufämmen, daß die Pflanzen sich be-rühren. , Mit der Zeit schießen sie Samen, und könnengeerndtet werden.