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Diese vermindern das Wasser so sehr, daß Man bey derStadt durch den Fluß gehen kann, ohne daß daö Was-ser weiter als bis an die Knöchel reicht.
Von Valenzia bis Morviedro ist ein angeneh.wer Weg von fünf Meilen. Diese Stadt, welche dasberühmte alte Saglinc ist, liegt am Fuß-eines Ber-geS von schwarzem Marmor mit weißen Adern. DerMarmor liegt schichtenweise, und hak verschiedene fal-sche Adern von Spath. Auf dem Gipfel ist er gelb unkroth. In diesem Berge sind große sehr alte Crsternen,die aus großen dünnen viereckigten Platten von rothemSandstein bestehen, welcher aus einem Bache drey-hundert Schritte von dem Berge gegraben wird. Mansieht noch zu Sagunt verschiedene Ueberbleibsel seinervorigen Größe: besonders bewundert man das Thea-ler, welches zwar von einer Seite verfallen, von derandern aber noch ziemlich erhalten ist. Dkr DechantMarti *) und andere Reisende haben die Stadt weit-läuftig beschrieben.
Auf dem Berge von Morviedro und in der Ge«gend umher wachsen Eibisch, Spargel, indianischeFeigen, Kapern, Bilsemkraut, stinkende Melde, Glas-kraut, Mikhrldat, Thymian undIohannisbrodt. VonMorviedro bis an das Meer ist flaches Land einerMeile lang, wo man täglich, wenn man gräbt, Rui»den römischer Gebäude findet. Ein Beweis, daß
das
*) Die beste Ausgabe von Dechant Warst'» Briefen, Alo^st!
klslüm Lpiltolss, mit einem Kupfer von Sagunr, isttnHollano gedruckt, nach einer Ausgabe in 2 Theilenin i2. und einem Theil, der sein Leben von Mayansenthalt, und von Sir Lenjamin Reene zu Madrid ver-anstaltet wurde. Sie ist jetzt rar geworden und in Spa-nien theuer. Die holländische Ausgabe ist bester. DasTheater hat Anton Po»- ebenfalls sehr gut beschriebest.
II. Theil. N