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Johann Talbot Dillon ... Reise durch Spanien, welche wichtige Beobachtungen aus der Naturgeschichte, über den Handel, die Fabriken, den Ackerbau, nebst einem Auszug der merkwürdigsten Sachen aus Don Guillermo Bowles Einleitung in die Naturgeschichte und physikalische Erdbeschreibung von Spanien enthält
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192
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drehet oder in Formen gemacht; nachher in einem wohtangelegten Ofen gebrannt, und wenn dieß bis zu demnöthigen Grad geschehen, so wird in den Ofen mittenin die Flamme eine Portion gemeines Salz geworfen,dessen Dunst die schöne Glasur macht.

Drey Meilen vonValenzia ist der berühmteMar-Morbrnch von V7aquera. Das Dorf liegt auf einerAnhöhe, und an der Seite derselben ist der Bruch, inLagen von einigen Zoll dick, und dem Ansehen nach vondem Gewässer erzeugt. Der Marmor hat einen dun«kelrothen Grund mit haarfeinen schwarzen Adern wieder Karniol von LVlöcha, welches ihn sehr schön macht»Ob er schon mit der Erde gleich liegt und die Lagen nichttief sind, so ist er doch hart genug, daß man starkeund feste Tafeln daraus machen kann, die sich sehrglänzend poliren lassen. In Spanien werden sie sehegeschäht, und inRom würden sie es noch mehr seyn, woein schöner Marmor sehr gesucht wird.

Zwey Meilen östlich von der Stadt liegt LFine-rola. Hier findet man einen weißen Alabasterbruch,dessen Schönheit an den Statuen und Basreliefs desHauses des Marquis von Dosaguao zu erkennen ist.

Auch siehet man zwey Meilen von Valenzia andem Ufer des Flusses die Ruinen der alten Stadt. Nahebey derselben finden sich verschiedene auf eine sonderbareArt versteinerte Austern, gleich denen zu Murcia,mit runden Sandsteinen vermischt; in dem Fluß aberist nichts dergleichen anzutreffen; und ich begreife nicht,wie der Sandstein zerstreuet an einem ganz talkartigenOrte und unter Haufen kleiner talkartiger Kiesel ange-troffen wird.

Die Stadt Valenzia leidet wenig von Ueber«schwemmungen, weil so viele Kanäle zu Befeuchtungder Maulbeervflanzungen aus dem Fluß abgeleitet sind.

Dies«