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Johann Talbot Dillon ... Reise durch Spanien, welche wichtige Beobachtungen aus der Naturgeschichte, über den Handel, die Fabriken, den Ackerbau, nebst einem Auszug der merkwürdigsten Sachen aus Don Guillermo Bowles Einleitung in die Naturgeschichte und physikalische Erdbeschreibung von Spanien enthält
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237
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hatte, welche das" Wasser- zerstöret, und von dem Gipfelin die Ebne herunter geführt hat.

Wenn man die GypSsteine, welche schön find, unddem Marmor gleichen, zerbricht, so bemerkt man vieleHiacynthen mit zweyen Spitzen und sechs regelmäßigenSeiten; dieser Umstand, und die Weiße einiger der«selben macht mich glauben, daß es orangefarbene Berg-,krystalle sind. Die Gypslagen haben waagrechte Risse,so wie die Felsen von Kiesel- und runden Steinen. In -der großen Schicht GypSsteine findet man einige kry«stallartige durchsichtige Blattet, und viele HiaeyNthen,welche dergestalt darin« eingefaßt find, daß man sagensollte, sie wären darinn erzeugt worden. Auch giebtes Stücke Krystalle, so groß wie Taubeneyer, die kalk«artig, und an den beyden Enden wie die peruanischenSmaragde meist platt sind.

Don Mingranilla gelangte ich in drey und einerrhalben Stunde zu den weiten Ebnen von la Manch«,diesen Gegenden der Einbildungskraft, denen Ler«vanrev ein unvergeßliches Andenken gestiftet hat. Invier Stunden kam ich nach Tara del Rei, wo ichrunde Steine, Quarz und Sandstein fand. Da hierverhärtete Felsen von derselbigen Materie angetroffenwerden, so glaube ich, daß sich diese Steine allmäh«lich von den Felsen losgemacht haben. Zu Gisanceverschwinden sie auf einmal, man sieht keine Spurmehr davon. Ein wenig weiter verändert der Bodenseine Gestalt ganz und gar; er wird uneben, und manfindet der Erde gleich mit Sandstein vermischte Kalk«felsen. Wenn man durch das Dorf pieazo kömmt,welches an dem User des Tucar liegt, so geht manein wenig aufwärts, und diese Anhöhe trennet dasWasser von la Mancha und des Königreichs Va-lencia.

Sän