Gan Elemente ist drey Meisen weiter, k» einetgroßen Ebne, deren Ende man nicht absehen kann. DieSteine sind talkartig; runde findet man gar nicht, undauf der ganzen Ebne ist kein einziger Brunnen. Hierwächst ungemein viel Safran, und der beste von laManch«. Die Zwiebel bleibt vier bis fünf Jahre inder Erde liegen und tragt alle Jahr Blumen. Als-dann wird sie heraus genommen und verpflanzt, undStr Boden wird vortrefflich zum Korn, aber in zwan.zig Jahren kann kein Safran darinn wieder gebauekwerden. 2» Rastilicn wachst auch die rauche ThapfiellAaplis villolg l.i,m.) in Menge, welche nach demLlusins bey den alten Weibem zu Salamanc« ingroßer Achtung ist.
La Manch« bringt sehr viel Cypressenkraut her-vor (sgnroling ckamsec^pgrissur I.inn.). Dieses solldie berühmte Moxa aus China seyn, welche von denEngländern und Holländern beständig eingeführt wird.Wenn dieß dieselbige Pflanze ist, so haben die Spaniersie im Lande, und wissen nichts davon.
Der größte Theil von I« Manch« ist eine fortge-hend« Ebne, ohne einen einzigen Baum. Die Dör-fer sind groß; die Kirchen haben hohe Thürme und ma-chen von weitem eine gute Figur, kömmt man aber nä-Her, so geben ihre leimernen Wände und viele eingefal-lene Häuser einen ganz andern Begriff davon. DieEinwohner brennen aus Holzmangel Thymian, Stab-würz und Wermuth; sie haben wenig Wasserquellen,aber sie trösten sich mit dem guten Wein. Wenn mandie Lebensart in diesen einsamen Dörfern, und ihre na-türliche Einfalt betrachtet, so scheinen sie von ihrem na-türlichen Charakter wenig verloren zu haben.
Zwey Meilen von Sän Elemente sieht man dieBinsen, welche zu erkennen geben, daß gleich unter der
Erd«