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ich ein wenig davon und warf es in Scheidewasser, umseine Wirkung mit Salpetersäure zu untersuchen. Esbrachte eine außerordentliche Hitze hervor, welche ichdem plötzlichen Stoß zweyer phlogistischen Feuer zu-schrieb, und vermuthete, wenn ich mich eines bessernScheidewassers bedient hätte, und es von dem vom Ei-sen überfließenden phlogistischen Feuer beseelt wäre, sowürde eine wirkliche Entzündung daraus entstandenseyn. Wenn dieses, wie ich nicht zweifle, sich so er.eignete, so könnten die Naturkündiger einen Versuchmachen, ob man keine Wage erfinden -könnte, dasphlogistische Feuer zu wägen, wie man Luskwagen er-funden hat; man würde es hierauf in der Flammesichtbar machen, welche von dem phlogistischen Feuecdieser beyden Materien hervorgebracht wird.
Diese SpießglaSmine ist in den Ländereyen einerKapelle, welche gegenwärtig Don Einanuel Vin,cenr de Camo besitzt. Sie wurde nach einem gefähr-lichen Durchlauf entdeckt, womit einige Ackerleute, dievon dem Wasser der Quellen dieser Gegend getrunkenhatten, befallen wurden. Der Arzt des Landes begabsich dahin, das Wasser zu untersuchen. Er fand, daßes Spießglas enthielt, welches man hierauf anfieng zugraben, und nach Madrid brachte. Franz Lagnna,Eigenthümer von Sanra Cruz de Mudela, pach«tete die Mine, und förderte rine so ansehnliche Partheyaus derselben, daß das Spießglas zu Madrid nichthöher, als zwey Sou das Pfund, verkauft werdenkonnte. Nach Laguna pachteten drey Bruder, Le-blanc, Franzosen, die Mine: aber sie sandten vondiesem Erz so viel aus dem Reich nach Frankreich,daß der Preis in der Hauptstadt auf mehr als 20 Soudas Pfund stieg. Es traf sich sogar, daß nichts da.von vorräthig war, und man gezwungen wurde, esauswärtig zu verschreiben und fremden KaufleutenH> Theil. Q einen