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einen außerordentlichen Gewinn darauf zuzustehen.Nachdem die drey Bruder die Mine aufgegeben hak^ten, wurde sie überschwemmet, und brachte keinen Nu-tzen, bis sie 1774 von einem Buchdrucker, Don An.ronro Sancha, für seine Rechnung übernommenwurde Er hak sie mit großen Kosten vom Wasser be.freyet und wieder brauchbar gemacht, und fördert nuntäglich Stücke von zwey- bis drevhundert Pfund. Die.ser Ueberfiuß ist sehr vorcheilhaft für die Schriftgieße-rey in Spanien, besonders seitdem die Aufnahme derBuchdruckerey uns gute Kupferstecher und Schriftgies.ser verschafft hat; wie denn zu der zierlichen Ausgab«des Sallust, welche der Inftmt Don Gabriel desKönigs Bruder, übersetzt hat, keine fremden Buchst«,ben gebraucht sind.
Der starke Gebrauch dieses Erzes; die Gewißheit,daß seht nicht mehr als drey Spießglasminen vorhan-den sind, davon die eine mangelhaft ist, und die an-dre sich verfttHiumert und vermindert hat; die unum-gänzliche Nothwendigkeit dieser Materie; das alles sindUmstände, die uns antreiben sollten, daraufzu sehen,daß diese Mine so wirthschastlich als verständig verwal-tet, und die Ausfuhr des rohen Erzes verboten wer de.Mau rnuß die Ausfuhr nicht anders erlauben, alswenn das Metall verarbeitet ist. Wenn dieses ge-schieht, und zugleich die Vorsicht gebraucht wird, zuverhüten, daß es uns künftig im Lande nicht daranfehle, so folgen wir den weifen Handlungsgrundsätzen,die uns vorschreiben, keine rohe seltene und kostbare Ma-terie aus dem Reich gehen zu lassen, ehe sie verarbei-tet, und dem betriebsamen Handwerker dadurch ein Ge-winn verschaffet worden. Das Verfahren der Euglän-der in Ansehung ihrer Wasserbleymine muß uns zumMuster dienen; auch kann uns die Freyheit, mit derdas schwedische und biscayische Eisen in England ein-