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jährlich ein- bis zweytausend Pappeln umhauen, undmit der Wurzel auSgraben und sie durch Ulmen erst.Hen. Auch müßten die Zäune und Hecken abgerissen,«nd dafür Ulmen gepflanzt werden. Dieß könnte auchauf die nun beackerten Plähe geschehen. Für einen um-gehauenen Baum müßten zwey andre gepflanzt werden.Man müßte den Wald nicht mehr begießen, und dasWasser der Kanäle hemmen, welche nur dazu dienenmüßten , das überflüssige Wasser des Bodens aufzu-fangen. An deni Rande des Soto müßte einiges be-säeteS Land bleiben, aus welchem dem Gouverneur undder Besahung ihr Gehalt bezahlt werden könnte, da-mit die Baume desto leichter wachsen. Alsdann könnteDer König eine unermeßliche Fasanerie und einen uner-schöpflichen Ulmenwald zum Dienst der Artillerie undder Marine erhalten.
Fünf und zwanzigster Brief.
Von, Escurial und der umliegenden Gegend.
s^ch habe von dem Escurial nichts erwähnt, weilo) ich es für überflüssig halte, die Pracht desselben,und alles, was die Kunst in diesem Gebäude aufge-stellet hat, zu beschreiben. Don Anton pon; undtausend andre Schriftsteller haben von diesem königli-chen Schlosse ausführliche Nachricht ertheilet. Genugsey es für mich, zu sagen, daß das Escurial ein Klo-ster der Hieronymiten ist, denen ein Collegium zu Er-ziehung der Jugend, ein Palast für die königliche Fa-milie , und eine Wohnung für den ganzen Hof hinzu-gefügt worden ist. Im Escurial findet man eineprächtige Sammlung der ausgesuchtesten Malercyen,
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