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tief graben, wenn man Wasser finden will. DieseEbne bringt überhaupt vortrefflichen Wein , besondersaber der den Karthäusern zugehörige Theil; ich glaube,daß die Güte desselben von den flachen Steinen her.rührt; denn außer ihrer Eigenschaft, in der Nacht dieihnen den Tag über von der Sonne mitgetheilte HiHeaufzubewahren, halten sie auch am Tage ihre Stralenab, die Erde zu sehr auszutrocknen.
Zu Doveno, einige Meilen von Lina, ist einBerg von rothem, blauem und weißem Gypö, undbey der Vereinigung der Flüsse Lhelva und Guada«laviar, bey dem Dorfe Lalles, bemerkt man ein vonden Bergen formirteS Thal von weißlichter, gelber undrother Erde. Diese talkartige und sandichte Erde be-steht aus den platten talkartigen Steinen und aus denSchleifsteinen dieser Berge. In zwey Stunden ka.men wir von Chelva nach Tuejar und trafen unter-wegö einige Berge von schwarzem Gypsstein, wie auchvon andern Farben in Blattern wie Schiefer an, nurmit dem Unterschiede, daß diese Blätter senkrecht find.Gegen Mitternacht von Tuejar ist ein Bach, dessenWasser die Felsen und talkartige Erde seines Ufers aufmehr als hundert Klaftern ausgehöhlt hat. Man be.obachtet hier, daß die Erdlagen auf der einen Seite de«uen auf der andern gleich sind. Wenn man dem Bachauf anderthalb Meilen folgt, so findet man einen Hau-fen schwefelarkiger Pyriten, die mit schlechtem Gagatoder verfaultem, schwarzem, harzigem Holz vermischtsind, welches die Landleute für eine Steinkohlengrubehalten. Nicht weit davon findet man eben das in grös-serm Ueberfluß in dem Bette des Bachs. Gegen demUrsprung desselben sieht man kleine Quarzstücke, die bisan den GuaValavlar fortrollen, und wenn dieser Flußsie weiter mit sich fortnähme, so würde man sie zu Va-lenzia antreffen. In drittchalb Stunden geht man
von