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Johann Talbot Dillon ... Reise durch Spanien, welche wichtige Beobachtungen aus der Naturgeschichte, über den Handel, die Fabriken, den Ackerbau, nebst einem Auszug der merkwürdigsten Sachen aus Don Guillermo Bowles Einleitung in die Naturgeschichte und physikalische Erdbeschreibung von Spanien enthält
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252
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Ein aufmerksamer Beobachter wird sich nicht wun-dern, wenn er an diesen Orten Granit ohne Spath fin-det, und wenn er ungeheure Stücke von wilden Fes»sensteinen, Graniten, und Stücke von weißem Quarz,und Bergkrystall in Spath eingefaßt gewahr wird. Ob-gleich der Granit gemeiniglich Spath enthalt, so ist der-selbe doch zu seiner Erzeugung nicht unumgänglich nö-thig. Eben so wenig ist er zu Erzeugung des wahrenSandes nöthig, den man gemeiniglich mit dem Gra-nitlvereinigt findet, weil Wasser und Feuchtigkeit ver-schiedene Erdarten fortführen und verbinden können,welche von selbst Quarz, Spath, Krystall oder Sanderzeugen. Wenn der Granit Spath und wahren Sandmit einander verbunden enthalt, so ist das meines Er«achtens ein Beweis, daß der Granit sehr alt ist.

Sechs und zwanzigster Brief.

Reise von dem Karthäuserkloster bis Molina deAragon.

0">ey Meilen von der Karthause, einige Meilen von

Morviedro im Königreich Valenzia, davonich schon geredet habe *), gelangt man zu der großenEbne von Liria, die zwölf Meilen ins Gevierte hak.Die Erde ist im Anfange röthlich, so wie sie auf denbenachbarten Bergen ist, aber ein wenig weiter hinwird sie weißlich und.talkartig. In dem Theil, derdie Meyereyen der Karthauser enthalt, besteht der Bo-den gänzlich aus der Erde, die von dem nahen Ge-birge heruntergefallen^. Man muß dreyhundert Fuß

*) Man sehe den i?ten Brief dieses zweyten Bandes-