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Johann Talbot Dillon ... Reise durch Spanien, welche wichtige Beobachtungen aus der Naturgeschichte, über den Handel, die Fabriken, den Ackerbau, nebst einem Auszug der merkwürdigsten Sachen aus Don Guillermo Bowles Einleitung in die Naturgeschichte und physikalische Erdbeschreibung von Spanien enthält
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256
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viel geredet wird, und deren wir bereits erwähnet ha-ben. Denn das Regenwasser, welches die Erde nichteinziehen kann, häuft sich zusammen, und öffnet sicheinen Durchgang in den Boden, wo es weniger Wi-derstand findet. Daher schlangelt es sich auch, führtviel erweichte Erde mit sich fort, und macht eine Lücke,die das Bette des Stroms wird.

Diese Berge von Erde gehen bis Teruel. Ein«Meile vorher, ehe man diesen Ort erreicht, steigt maum ein schönes bebaueteö, von dem Fluß Guadalaviarbefeuchtetes Thal hinab, dessen Wasser langsam durchdie von ihm selbst gemachte Ebne fließt. Acht Meilenin der Runde sieht man die Verwüstungen, welche das-Wasser in diesen Anhöhen von Erde gemacht hat, undhoch täglich macht, indem es solche augenscheinlich zer-störet, und am Ende zu einer weiten Ebne machen wird.Die Spihe des grüßten Theils dieser Anhöhen war miteiner Lage von Steinen bedeckt, aber das Wasser, wel-ches dasselbe allmählich untergrub, nahm die Erde weg,worauf diese Steine lagen, und verursachte, daß ste inStücken herunterfielen, wie man sie denn noch ain Fußdieser Anhöhen liegen sieht. Diese Zerstörung dauertfort, und wird fortdauern, bis alles eben ist.

In diesem ganzen Thal von Araycmicn findetman weder Rosmarin, noch die andern Pflanzen, wel-che in dem Königreich Valenzia wachsen, aber vielenGenst, Wacholder, Salbey und Lavendel. Die Ge-genden um Teruel sind angenehm genug: aber demAuge des Naturforschers stellen sie in der Ebnung die-ser kleinen Berge nichts als Gegenstände der Zerstö-rung dar. Die Stadt selbst liegt auf einem dieserBerge, der täglich abnimmt, und dessen tägliche Ab-nahme endlich ihren Untergang nach sich ziehen wird.Der Fehler in ihrer Lage, der die wenige Beurthei-

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