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Johann Talbot Dillon ... Reise durch Spanien, welche wichtige Beobachtungen aus der Naturgeschichte, über den Handel, die Fabriken, den Ackerbau, nebst einem Auszug der merkwürdigsten Sachen aus Don Guillermo Bowles Einleitung in die Naturgeschichte und physikalische Erdbeschreibung von Spanien enthält
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288
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sie das Gold nicht färbet. Die beyden letzter», Matt*rien finden sich geineiniglich inivendig in den Körnerndes Platina.

Wenn die HerreN Busson unvNllilly auf diese be-sondern Umstände Acht gegeben hätten, so würden siödie Ursachen der Phänomene gefunden habe», - durchwelche sie zu der sonderbaren Meynung, die sie behau-pten, verleitet worden sind. Der Theil Eisen, dendas Plarina enthält, und die Schwierigkeit, durchSchmelzen davon zu reinigen, sind zureichend, dasMagnetische desselben zu erklären, und die Zubereitungdes berliner Blau ( confeLtioli clu bleu cte prulle)-wenn man die Auflösung des Platina mit dem berlinerAlcali vermischt, entsteht aus diesem Theil Eise»,, unddem, was in diesem Alcali aufgelöset enthalten ist.

Man mache so viele Operationen, als man wolle-tnit der Auflösu»«g des Platina, man vermische es mitGold, tnit Eisen, oder Mit welcher Materie es sonstsey, so wird immer Phänomene, die einem Metalsbesonders eigen und von den andern verschieden sind, 'hervorbringen, und in eben dieser Vermischung wirdman die Körner des Platina von den Körnern andererMetalle unterscheiden können. Wenn z. E. Gold undPlatina vermischt wird, so darf man die Materie nurin Scheidewasser auflösen, und ein wenig von dieserAuflösung mit Salmiak vermischen. Im Augenblickwird sich ein gelber Bodensatz erzeugen, welches abernicht geschieht, wenn datz Gold allein ist» weil dasSalmiak ihn nicht niederschlagt, und das Eisenvitrioldas Gold, und nicht das Platina, präcipitirt. Wennman die verschiedenen Pracipitate des Platina mitZinNin Emailmalereyen allein oder mit schmelzenden Dimgen probirt, so wird das Platina allemal mit seiner na^türlichen Farbe hervorkommen, und auf der Oberfläche