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sehr stark sind, sich weit ausbreiten, und ihre Ausrot-tung den Ackerleuten Mühe macht, besonders um Ali-cante, so wird es wie Unkraut geachtet. Inzwischenwerden diese Wurzeln, die angenehm und süß sind, inNorden hoch geschähet, wo man mit einer Abkochungderselben' dem Wasser die Rohigkeit zu benehmen sucht,und sie für die Brust gut hält.
Die Moxa, welche uns aus tthina gebrachtwird, und von den Einwohnern des bekannten Moxagesammlet werden soll, ist in la Mancha und andernGegenden von Spanien sehr gemein. Es ist ekbeweiße Materie, der Baumwolle in Hülsen ähnlich;man findet sie in den Zweigen der Pflanze eingewickelt, .und sie entsteht, wie ich glaube, aus den Stichen ei-nes Insecks. Wie dem seyn mag, so ist sie ein vor-treffliches Mittel wider das Podagra; denn wenn manauf dem entzündeten Theil einen Docht von Mofa lang-sam verbrennet, so wird der Schmerz gestillek, unddas Uebel gehemmet. Die Engländer und Holländerbringen uns diese Pflanze aus Morgenland, und wirhaben sie im Lande in der heiligen Pflanze.
Aus der Frucht der Heidelbeere macht man durchdas gewöhnliche Mittel der Gährung einen Wein, derim Gebirge Rafpagna genennet wird, nach dem Na-men, welchen man indem Lande, wo dieser Strauchhäufig wächst, ihm beylegt. In Navarra wird erArandilla genennet. Er trägt schwarze Beeren, dievon angenehmem Geschmack und sehr gesund sind.
Die Bärentraube oder der spanische Heidelbeer-strauch ist eine in den spanischen Wäldern sehr gemeinePflanze. Ein Vorgänger des berühmten EasimirGomez Vrrega, auf dem botanischen Lehrstuhl zuMadrid, beweiset in seinem Werk aus vielen Ersah-rungen, daß die Abkochung dieser Pflanze wider die
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