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Johann Talbot Dillon ... Reise durch Spanien, welche wichtige Beobachtungen aus der Naturgeschichte, über den Handel, die Fabriken, den Ackerbau, nebst einem Auszug der merkwürdigsten Sachen aus Don Guillermo Bowles Einleitung in die Naturgeschichte und physikalische Erdbeschreibung von Spanien enthält
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Zoo

nennet. DaS Holz einiger seiner Wurzeln, welche dkcker als der Stamm sind, ist sehr schön weiß und grau,die Drechsler gebrauchen es, und es wird polirt. Manmacht zu VrcHuela viele Tobacksdosen daraus, die inSpanien und auswärtig abgesetzt werden. Auf eini-gen sieht man Thier?, Bäume und andre Seltenheiten,als auf den Dendriten; dieser besondere Umstand giebtihnen einen Werth.

Der größte Theil Spaniens, besonders aber dieSierra morena, ist voller Ladanum gebender Cisten.Diese Staude hat zwey bis drey Zoll lange, schmale,gummichte, glänzende, immergrüne Blätter. DieBlume, «welche keinen Geruch hat, besteht aus fünfweißen Blättern von der Größe einer' gewöhnlichenRose, und der Winkel jedes Kelchs hat einen Purpur-flecken, der mit den andern übereinkömmt. Die altenZweige geben eine flüssige Materie von sich, welche dieSonnenhitze verdicket, und in eine weiße verzuckerteSubstanz als ein Gummi verwandelt, von einem Fin-ger breit und dick, welches das wahre Manna ist. DieSchäfer und die kleinen Kinder essen es viel. Seineabführende Eigenschaft entstehet meines Erachtens cusder Gährung; denn wenn es frisch ist, so hat es dieseTugend nicht; hingegen ist es sehr nahrhaft *). , Sovieljist gewiß, daß das Manna in Stücken (maimezrsll'e) weit starker abführt, als das in Tropfen (enlärm«), welches noch nicht in Gährung gegangen ist.

Mehr als der halbe Theil Spaniens ist mit einerArt Binsen bedeckt, welche Esparro genannt werden

(Liripg

*) Ich erinnere mich, gelesen zu haben, daß die Negern,welche den Gummi auS dem Innern von Afrrca nach derKüste bringen, ibn zu verkaufen, in einigen Tagen nichtsals von diesem Gnmmi essen. — E- Reise» dcS Herrnle Bme durch den Darer Labat-