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Johann Talbot Dillon ... Reise durch Spanien, welche wichtige Beobachtungen aus der Naturgeschichte, über den Handel, die Fabriken, den Ackerbau, nebst einem Auszug der merkwürdigsten Sachen aus Don Guillermo Bowles Einleitung in die Naturgeschichte und physikalische Erdbeschreibung von Spanien enthält
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304
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und la Manch« sind sie sehr häufig, und werden vondannen nach Madrid gebracht. Wenn ein Zweigvon dieser Pflanze der Länge nach in die Erde gelegtwird, ohne Wurzel oder Samen, so bringt er Kar.toffeln hervor. Ich schließe daraus, daß sie zu denPolypenpflanzen gehören. Wenn man die Zweige ab«schneidet, sobald die Blüthe vorbey, so fließt die Sub-stanz der Frucht in die Wurzel zurück und macht siegrößer. Die Kühe fressen die Zweige und Blättergern, und sie vermehren die Milch, welches den deut-schen Kuhhirten wohl bekannt ist. In Norden ver-mischt man das Mehl dieser Wurzeln mit Weizenmehlzu gleichen Theilen, und macht ein sehr gutes Brodtdaraus, das vierzehn Tage, ohne hart zu werden,dauert. Auch dient das Mehl der Kartoffeln zur Stärkeund zum Puder. Die malagaischen Patates sind vonandrer Art; die Wurzeln sind grauer und langer als dieandern, und schmecken süßer als rothe Rüben *).

Der Kaperbaum wächset häufig in den ProvinzenMurcia, Valenzia und Andalusien. Dieserkleine stachlichte Strauch tragt eine große Blume, de-ren Knospe die Frucht ist, welche man Kaper nennet.Wenn man die Frucht bis zu der Größe einer Olivewachsen läßt, so wird sie voller Samen, und dannwird sie eine große Kaper genennet. Sie wird in Salzund Essig gelegt, und wie Oliven verkauft.

Nichts ist im Pflanzenreich zu Kohlen geschickterals das Heidekraut. Der Herr einer Schmelzhütte,der viele Wurzeln dieser Pflanze in der Nähe hat, kannsich glücklich schätzen, weil sie eine harke feurige Kohlehervorbringt, und ihr phlogistisches Feuer oder brenn-bare Grundtheile nach und nach fahren läßt. In

*) S. oben den uten Brief S. uz..