56 Zweyte Abtheilung
erstm Jahre nsit Saayien wieder, angestv-gen,oder besäet ist.
§- 7 - '
Wenn die Buchen zu dichte-stchen sp .ver-hindern sie mu.ihren dick. beIaub ren Ke>pfeu, daßkein Graß unter ihnen aufkommet, sondernsolches verdampfen Miß. Dennoch aber da-man besuchet, daß die Eichen geen bey den Bü-schen wachsen, und weit hoher und frecher auf-schießen, wenn dieselben mit zwischen durch ste-hen, weil sie solche an Hohe übertreffen, undmit ihnen.gleichsans um,den Rang streiten wol-len; So kann es nichts hindern, wenn die Bu-chen zwischen den Eichen mit durchgesetzet wer-den. Ihr Schatten kann wo sie einzeln stehenund mit.Eichen vermenget sind, dem Anger sovielen Schaden nicht thun, der Vortheil aberdavon ist dieser, daß aledenn die Eichen zu weitbessern und geradern Bauholz-Stämmen wer-den, als wo sie einzeln stehen.
§. 8 .
Daß diesen also sey, lehret gleichfalls dieErfahrung; Es kann auch ein jeder die Rich-tigkeit dieses Satzes ohne weit darnach zu gehen,indem zwischen den Städten Wolfenbüttel undBraunschweig belegenen secheln-Holze selbstersehen. In diesen sind die bey dem.sogenann-ten Stern-Hause nach Wolfenbüttel zu, zwischen.den Buchen stehenden Eichen, so schlank und
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