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zu sehen. Nun kommt das grofse und freundliche Dorf Divedro,hinter welchem man abermals einen 80 Schritte langen Stollen passirtund bald Crevola. erreicht, worauf man an die künstliche und sechzigSchritte lange Veriolabrücke gelangt, welche durch einen thurmarti-gen viereckigen Pfeiler gestützt ist, der sich aus der ungeheuren Tiefe,worin die Veriola fligfst., erhebet. Nicht weit davon erblicket mandie Gehlde von Ossola.
3o.) Der Gotthard. (Mons St. Gotthardi.)
Der Anblick dieses Berges, der seiner Grofse nach den Namen einesGebirges verdient, ist sehr erhaben, zumal da von ihm mehrere an-sehnliche Bergketten auslaufen. . Er bestehet aus Urfelsarten, die inihrem Gemenge aufserordentliche, Abwechselungen zeigen, daher männirgends in einem so kleinen Umkreise so viele mannigfaltige und zumTheile so seltene Fossilien findet als hier. Das ganze Gotthardsgebirgeist übrigens fürchterlich zerrissen und zerstört, und war ehemals ohneZweifel viel höher, wie denn die Gegend um das Hospitium mit zahl-losen , von den nahen Felsenhörnern herabge$türzten Trümmern be-deckt ist. Man findet aufserdem an demselben be^ oO Seen, 8 Glet-scher und die Quellen des Rheins, Tessin, der Rhone und Reufs,die nach sehr verschiedenen Gegenden, und IVfperen laufen. Die be-rühmte , jährlich von mehr als 4.5,000 Menschen besuchte Strafse überdiesen Berg, an deren Verbesserung und neuen Einrichtung seit einiger