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Zeit gearbeitet wird, ist der Lävinen wegen nicht immer ohne Gefahr,jedoch auch iin Winter fahrbar,, weil beständig durch Ochsen Bahngemacht wird. Sie beträgt von Altorff bis Äirolo 14 Stunden, ist mitGranitplatten belegtund hat eine Breite von 10—15'. Von Altorff führeteine liebliche, drey Stiuiden lange Ebene nach Amstäg, wo der wildeKerstelenbach in die Reufs fällt ; dann steigt der Weg im sogenannten.Reufsthale aufwärts und krümmt sich am Gebirge längs der Reufshin, die man eilfmal passiren mufs und die meistens mit fürchterlichemBrausen und oft in grofse Tiefen herabstürzt. Dieser Weg ist übri-gens sehr interessant, indem überall Felsen, Weiden, Wäldchen,Thäler u. d. gl. mit einander abwechseln, und die Sfrafse über meh-rere, zum Theil sehr schöne Brücken und kleine Dörfer (Wasen,; Wattingen, Gesteinen etc. ) führet. Aber grauenvoller wird der Wegzwischen den Schöllenen, einem furchtbaren Gebirgsschlunde, und: weiterhin passirt man in einer schaudererregenden Gegend die, über5 zwey hervorragende Granitfelsen erbaute, Teufelsbrücke, so wieeinige hundert Schritte weiter das 200‘ lange Urnerloch, einen mit-ten durch Granitfelsen gesprengten Weg, an dessen Ende man an dasliebliche, von der R.eufs durchschlängelte Urner- oder Urs er en-thal gelanget, und von hier durch das Dorf Ander Matt nachHospital, dem eigentlichen Fufse des Gotthards auf dieser Seite. Nunsteigt man noch 2 */ 2 Stunde bis'zum Hospitium der Capuziner,dem gegenüber ein Hospital und ein schöner Pferdestall stehet. Die' oberste Höhe der Strafse ist ein stundenlanges, trauriges, nacktes Thal,umgeben von hohen Felsen’, deren höchsten man in einigen Stunden