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ersteigen kann. Von diesen Spitzen liegen der Prosa, Stella, Schip-sius und Sorescia östlich; der Fibia, Fieudo und die Lucendro- undUrserspitze südwestlich. Der Weg nach Italien herunter ist steiler undgefährlicher als der nach AltorlF. Er geht durch eine häfsliclie Gegenddes Thals von Tremola, wo selbst-im Sommer der Schnee nicht völligschmilzt. Man kommt hier über eine schöne Brücke des Tessin, undfindet weiter nach Airol hin wieder grüne Ebenen und einen Wald,bis man endlich bey Airol selbst, dem südlichen Fufse des Gotthards,in das schöne Livinerthal tritt, das sich bis Poleggio ziehet. Uebri-gens verdient unter den Seen auf diesem Berge besonders der Oberalp-see gemerkt zu werden, der die besten Forellen in der Schweiz nährtund dessen Ausflufs , der Oberalpbach, sich bey Urseren mit der Reufs,deren vornehmste Quelle er ist, vereiniget. Unter den sieben kleinenSeen zwischen den höchsten Spitzen des Gotthards ist der Luzen-dros ee am Fufse des Pettina am merkwürdigsten. Er liegt etwa 1Stunde vom Kloster entfernt, nährt rothe Forellen und liegt zwischenwüsten Steinklippen und kahlen, nackten Schnee- und Eisbergen.Der Tessin entspringt aus einem kleinen See unweit des Hospitium’s amFufse des Prosa und aus dem Stellasee.
3i.) Die Furka, (Mons bicornis)
welche als das nordwestlichste Horn des Gotthards angesehen werdenkann, stehet auf der Gränze von Bern, Uri und Wallis, und bestehet