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Die Höhen der Erde oder systematisches Verzeichniss der gemessenen Berghöhen und Beschreibung der bekanntesten Berge der Erde, nebst einem Anhange, enthaltend die Höhen von vielen Städten, Thälern, Seen etc : ein Beitrag zur physischen Erdkunde / von Wilhelm Adolph Miltenberg
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Menge von Vipern auf, dafs sie die Bewohner eines dort befindlichenHauses genöthigt haben, dasselbe zu verlassen. Im Sommer begebensie sich gewöhnlich in grofser Menge in die kühlen Wälder am andernUfer, und kommen im Winter an den Salvator zurück. Von demGipfel dieses Berges geniefst man eine ganz herrliche Aussicht auf dennahen reizenden See, auf die Penninischen und Lepontinischen Alpenund deren südlichen Zweige , so wie auf einen grofsen Tlieil der Lom-bardey, indem man bey sein hellem Wetter sogar die Spitze des Dom’sin Mayland erblickt. Der rauhe und unfruchtbare San Salvator hängtmit dem Berge Arbostora in gleicher Richtung zusammen.

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35.) Die Berner Alpen,

im südlichen Theile vom Canton Bern und im nördlichen von Wallis,fangen an der Grimsel an, erheben sich bald zu grofsen Höhen bis zurJungfrau, und neigen sich dann im Westen nach dem Gcnfer-See herab.Sie bestehen meistens aus Flötzkalk, der auf Granit, Gneifs oderThonschiefer aufgesetzt ist; doch ist die Felsart an mehreren Felshör-nern, wie an der Grimsel, dem Finsteraarhorn und den Schreckhör-nern, Gneifs. An der nördlichen Seite der hohen Berge lehnt sich Iialkund Schiefer an, der im W immer häufiger wird. Zwischen und anmehreren dieser Berge gibt es sehr ansehnliche Gletscher, Schriindeund Eisthäler, die ihre Gewässer theils dem Rheine, theils der Rhonezuschicken.