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hier ein Kebsweib unterhielt, gehört haben. Als aber dieser, um
desto bequemer zu seiner Geliebten zu gelangen, an den Berg Treppen
von Käse gelegt habe, so habe die Gottheit aus Unwillen darüber demBerge seine jetzige Gestalt gegeben.
38.) Die Diablerets
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sind vier grofsie Kalkberge an dem tiefen Thale Cheville ih Wallis, die
durch tiefe Ausschnitte von einander getrennt und mit gcofsen Glet-schern bedeckt sind. Obgleich die Kette der Diablerets durchaus kalk-artig ist, so gibt es doch darin Bänke von feinem äußerst- härten Sand-stein, welche zum Theil fast 1000-hohe Felsen bilden. Im Jahr 1714stürzte einer dieser Berge ein, und begrub viele Menschen, Thiere;Alpen, Sennhütten und Wälder. Dasselbe geschah mit einem andernFelsen im Jahr 1749. Hierdurch wurde die schauerliche und abschre-ckende Gegend mit Trümmern erfüllt,' und durch die Bergruinen istder wilde, aus den Gletschern entspringende Lisernerstrom zum D er-höre nzer-See, einem traurigen Gewässer, geworden.
3g.) Die Grimsel
hat Granit zur Hauptsteinart. Der Weg über diesen Berg ist an vielenOrten in den Felsen gehauen, zum Theile mit Stangen bezeichnet,