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Die Höhen der Erde oder systematisches Verzeichniss der gemessenen Berghöhen und Beschreibung der bekanntesten Berge der Erde, nebst einem Anhange, enthaltend die Höhen von vielen Städten, Thälern, Seen etc : ein Beitrag zur physischen Erdkunde / von Wilhelm Adolph Miltenberg
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Fahne (denn von dfer ersten fand sich keine Spur mehr ) befestigethatten, eilten sie wieder den Berg hinab.

36.) Das Viesclierhorn

ist ein hoher, zweyspitziger, überall mit Eis und Schnee bedeckterBerg, der bey zwanzig Stunden weit gesehen werden kann. Seinenördliche Wand ist von einer Eisrinde geschlossen, und an seinemFufse stofsen von entgegengesetzten Seiten herlaufende Eisthäler zu-sammen. Dieses ganze Eismeer soll ehemals ein fruchtbares Bergthalgewesen seyn; auch sieht man noch einige Stämme von Lerchenholz-bäumen aus dem Eis hervorragen, und man soll aufserdem, wann derGletscher im Abnehmen ist, unter dem Eis noch den Eingang zu derehemals hier gestandenen Capelle der heil. Petronella wahrnehmen.Dieser Gletscher wird durch den Eiger begränzt, an dessen südöst-licher Seite das sogenannte Mar tisloch ist, eine durch den ganzenFelsen hinlaufende^ Höhlung, wodurch man vom benachbarten Dorfeaus im Februarius und December um Mittag einige Minuten lang dieSoime, wie durch eine Röhre, erblickt.

07.) Die Blümlisalp,

die jetzt in Eis und Schnee gehüllt ist, soll nach der Volkssage ehe-mals die schönste Alp gewesen seyn und einem reichen Senner, der