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Die Höhen der Erde oder systematisches Verzeichniss der gemessenen Berghöhen und Beschreibung der bekanntesten Berge der Erde, nebst einem Anhange, enthaltend die Höhen von vielen Städten, Thälern, Seen etc : ein Beitrag zur physischen Erdkunde / von Wilhelm Adolph Miltenberg
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Wirthshause, wohin man von Schwyz aus 1 Stunde hat, geniefst maneine schöne Aussicht auf die Lowerzer- und Vierwaldstädter - Seen.Noch ausgedehnter ist dieselbe von dem Gipfel des Mythen. DieSteinart dieses Berges ist dichter, grauer Kalkstein, in dem sich einigeSchichten von grünem, durch Verwitterung zvim Theile löcherigenSandstein befinden.

5o.) Der Rigi, (Regina montium)

der gröfstentheils zum Canton Schwyz gehört, ist ein von allen Seitenfrey stehender Berg zwischen dem Luzerner- Lowerzer- und Zuger-See, der nach diesem letztem hin einen fürchterlichen Abgrund hat.Seine Süd- und Siidostseite abgerechnet, wo seine Steinart dunkel-grauer Kalk ist, besteht er von seinem Fufse bis an seinen Gipfel auswechselnden Schichten von Sandstein und Nagelflue, und in dieserletztem zeigen sich gerollte Steine aller Gröfse, von 50' Körperinhaltbis zur Sandkörnergrofse, und zwar von den verschiedensten Stein-arten. Der Fufs dieses merkwürdigen Berges hat bey zehn Stundenim Umkreise, und es sind an demselben 10 —11 Dörfer erbaut. Aufdem Berge selbst liegen aufserdem bey 150 Sennhütten zerstreut,worinn bey 5000 Kühe übersommert weiden, und wo auch viele Zie-gen und Schaafe ihr Futter finden. Aber der Piigi ist nicht nur reichan herrlichen Alpenpflanzen und Weiden, sondern auch an schönenWaldungen und selbst an Pflanzen wärmerer Gegenden, welche sich