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52.) Die Rhätischen Alpen, (Alpes Rhae-
ticae )
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welche ihren Namen von der römischen Provinz Rhätien erhalten hä-ben, ziehen durch Graubiindten und Tyrol bis zur Dreyherreri£pitfcean der Salzburgischen'und Kärnthisdieri Gränzö, und ^'ch^iden vor-züglich die Lombardey und das venetianische Tetra Firma vonDeutschland. ' * 5
53.) Der Tödiberg 1
führt auch den Namen Piz Russein und Piz Krap Klaruna,d. h. Spitze des Glarner Steins. Um ihn her zieht sich eine sehr hohe,stundenlange Eisfläche, die einem weiten mit'Schnee bedeckten Feldegleicht, keine Spalten hat und ganz eben; ist. Die Hauptsteinart deSTödi ist Flötzkalkstein , der in der Tiefe auf Gneifs lagert. Auchfindet man an diesem Berge treffliche KryStalle. Uebrigens hebt derTödi seinen Gipfel, den eine Vertiefung in zwey Höhen theilt, hochund steil empor, und trägt auf demselben eine senkrecht abgeschnittene,aber jvvagerecht liegende und so mächtige Lage von Eis und Schnee,dafs man ihn von Zürich aus deutlich sehen kann. Auf seinem Gipfeldauert die Nacht am längsten Tage nur 4 —5 Stunden; denn dieSonne bescheint denselben Abends bis nach 10 Uhr, und ist gegen dreyL hr des Morgens schon wieder sichtbar. Auf der steil abgerissenen
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