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Die Höhen der Erde oder systematisches Verzeichniss der gemessenen Berghöhen und Beschreibung der bekanntesten Berge der Erde, nebst einem Anhange, enthaltend die Höhen von vielen Städten, Thälern, Seen etc : ein Beitrag zur physischen Erdkunde / von Wilhelm Adolph Miltenberg
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Nordseite dieses Berges kann zwar nur wenig Schnee haften, aberan andern Orten ist er prachtvoll mit Schnee und Eis geziert. Zwi-schen dem Tödi und dem Selbstsanft liegt der Gemsistock, an demman nicht nur fruchtbare Weiden, sondern auch steile, nackte Felsenfindet, zwischen welchen sich ewige Gletscher befinden. Auch gehtüber denfelben eine fürchterliche Strafse nach Disentis in Bündten, di®aber nur im Sommer gangbar ist.

54 .) Der Galanda oder Calanda,

ist ein breiter, meistens aus Kalkstein und Kalkschiefer bestehenderBerg zwischen Chur und dem Vättis-Thale in der Landschaft Sargans.Seine Nordseite ist senkrecht abgerissen, aber seine Südseite senktsich allrnählig nach dem Rheine herab. An diesem Berge findet mangute Weiden und Alpen, so wie viele seltene Alpenpflanzen und (ander Saaser-Alpe) Magneteisen. Besonders merkwürdig aber ist seinGipfel, von dem man noch 6 — 7 Stunden bis Pfeifers hat, der weitenund unvergleichlichen Aussicht wegen.

55.) Die Berge in Graubündten

gehören meistens zum Gebiete der Uralpen, und nur die nördli-chen Theile dieses Landes enthalten Thonschiefer und Flötzkalk-stein. Aufser Granit findet man hier vielen Urkalkstein , und in