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Die Höhen der Erde oder systematisches Verzeichniss der gemessenen Berghöhen und Beschreibung der bekanntesten Berge der Erde, nebst einem Anhange, enthaltend die Höhen von vielen Städten, Thälern, Seen etc : ein Beitrag zur physischen Erdkunde / von Wilhelm Adolph Miltenberg
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64.) DJer Grofsglockner,

dessen Gebirgsart, der Thonschiefer, häufig in grauen mit Quarzdurchzogenen Glimmerschiefer übergeht, wurde zuerst im Jahr 1799auf die Veranstaltung des Fürsten von Salm-Reiferscheid, Fürstbischoffsvon Gurk, bestiegen, welches hierauf mehrmals geschah, unter an-dern auch von dem bekannten Schult es, der sechs Begleiter undmehrere Führer bey sich hatte. Sie nahmen ihren Weg über Heiligen-blut (dem nächsten bewohnten Kärnthischen Kirchdorfe am Ende deswilden Möllthals) über den sogenannten Katzensteg, einem grauen-vollen Pfade, zu der sogenannten Ochsenhütte am Leiterbach, (6624'über dem Meere) der letzten bewohnten Stelle auf diesem Berge, wozugleich die Gränze der Bäume undSträucher ist. Höher hinauf kommtman an die Solmshöhe, einem Hause mit 3 Kammern und einer Kü-che, welches genannter Fürst hier am unteren Rande des Gletschershat errichten lassen. In diesem Gebäude übernachtete die Reisegesell-schaft. Am folgenden Morgen wurde der Weg immer steiler, zumalan einer Felsen wand, über die man, mit bey den Händen angeklam-mert, klettern mufste. Erst nach zwey Stunden erreichte man dieHohenwarte, wo man ebenfalls eine kleine steinerne Hütte sichet.Anderthalbe Stunden weiter findet man auf einer hervorstehenden Fel-senspitze einon andern Ruheplatz, die Adlersruh genannt, von woaus man zum kleinen Gipfel des Berges noch 1 Y 2 Stunde hat. Zuvoraber gelangten die Reisenden an eine Stelle, wo sie sich durch Hülfeeines Seiles über eine steile Schneelehne schwingen mufsten, über