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Die Höhen der Erde oder systematisches Verzeichniss der gemessenen Berghöhen und Beschreibung der bekanntesten Berge der Erde, nebst einem Anhange, enthaltend die Höhen von vielen Städten, Thälern, Seen etc : ein Beitrag zur physischen Erdkunde / von Wilhelm Adolph Miltenberg
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82 .) Der Dinar io.

Ob der in Fortis Reisen unter dem Namen Biocova vorkommendeBerg Albius^ einerley mit dem Dinario sey, weifs ich nicht. E-sheifst von ihm, er sey der höchste Berg längs der Küste von Primorie,und an seinem Fufse läge die Stadt Makarska. Er scheine von ferneganz weifs zu seyn, wäre von Bäumen völlig entblöfst und sein Rückenganz zerfallen. Regenrinnen seyen die gangbar sten Fufssteige auf sei-nem Gipfel, und man miifste sich bey seiner Besteigung vor Wölfenund wilden Hayducken hüten. Auf seiner obersten Höhe fände mandie Ledenice oder natürlichen Eisgruben in tiefen Klüften, wo sich dasEis auch im Sommer halte. Die Aussicht auf das Meer, die Inselnund Vorgebirge sey vortrefflich.

83.) Der Wellebit

hat eine Länge von 16 Meilen, fängt in Zermanien an, läuft hieraufzwischen Dalmatien-und dem Liccaner Regimente an das adriatischeMeer, und endlich längs der Küste desselben bis an den Berg Vratinkbey Zeng. Die Kapella beginnt bey den Plitvicza-Seen, undziehet dann über den Ottochaner - und Oguliner Regimentsbezirk bisan den Kleck. Sie wird in die grofse und kleine Kapella getheilt,erreicht aber nirgends Alpenhöhe, sondern ist überall niedriger, alsder mit ihr beynahe überall parallellaufende Wellebit, und hat keine

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