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Die Höhen der Erde oder systematisches Verzeichniss der gemessenen Berghöhen und Beschreibung der bekanntesten Berge der Erde, nebst einem Anhange, enthaltend die Höhen von vielen Städten, Thälern, Seen etc : ein Beitrag zur physischen Erdkunde / von Wilhelm Adolph Miltenberg
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so kahle Steinmassen und grotesken Felsengerüste, wie dieser Berg.Doch ist hiervon der Berg Kleck ausgenommen, welcher ein blofserFelsen ist, und mit seinem kahlen Gipfel und schroffen, abgerissenenWänden dem Auge eine ausgezeichnete und sonderbare Form darstellt.Sowohl am Wellebit, als an der Kapella und dem Plissiwicza- Gebirgegibt es viele Höhlen, und am Wellebit sind aufserdem gräfsliche,schaudervolle Abgründe.

840 Der Hämus

wird von den Türken Balkan genannt, was überhaupt Gebirge be-deutet. Da seine Berge eine sehr ansehnliche Höhe erreichen, (derOrbelos sogar bis über die Schneegränze) so sind die gröfstentheils mitdunkeln Wäldern bedeckten Gipfel sehr kalt. Seine Höhen werdenmeistens von wilden Räubern, seine rauhen Thäler aber von friedli-chen, gastfreien Tschitaks, einem tartarischen Volke, bewohnt. ImO beginnt das Hauptgebirge am schwarzen Meere mit der Spitze Emi-neh und dem Vorgebirge Kara Burun, und läuft dann in seiner Haupt-richtung von O nach W, schicket jedoch nach dem Archipelagus hineinige Hauptäste , die besondere Namen erhalten. Der zwischen Phi-lippopolis und Abydos sich hinziehende Arm heifst Tschenge Bal-kan, das Zigeunergebirge, und der zwischen dem Strymon und Ne-stus hinlaufende Zweig Despoto Dag, (Rhodope) so wie der aufder Westseite des Strymon befindliche Arm des Balkan Maleka