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Die Höhen der Erde oder systematisches Verzeichniss der gemessenen Berghöhen und Beschreibung der bekanntesten Berge der Erde, nebst einem Anhange, enthaltend die Höhen von vielen Städten, Thälern, Seen etc : ein Beitrag zur physischen Erdkunde / von Wilhelm Adolph Miltenberg
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nach ihrer ganzen Höhe gespalten und durchschnitten sind, und einenromantischen Anblick gewähren. Man hat an mehreren Orten Brü-cken angelegt, wodurch man den gröbsten Theil des Innern diesermerkwürdigen Felsengruppen besehen, und bis auf den Gipfel derHeuscheuer gelangen kann. Das ganze Heuscheuer-Gebirge bestelltübrigens aus jüngerem Sandstein, den man oft den Heuscheuer - Sand-steinnennt, und der auf der Heuscheuer selbst seine gröbste Höhe inSchlesien erreicht. Dieser Sandstein ist ziemlich weich, und esscheint, dafs eingedrungener Regen und Feuchtigkeiten die Spaltun-gen bewirkt haben.

«enspalt verschliefst, in das Innere dieser sonderbaren Felsen. Hier wandelt man ineiner 900 Schritt langen Felsenallee, die sich zwischen den grofsen Kegeln und Felsen-wänden durchwindet, oft über geräumige Plätze führt, oft breit für einen und mehrereWagen, oft aber so enge ist, dafs man sich nach der Biegung der Wände schmiegenmufs. Am Ende des Weges ist ein offener, ziemlich geräumiger Platz mit Tischund Bänken. Hier stürzt eine krystallhelle Quelle zwischen einem Felsenspalte herab,fliefst in den Felsenweg, rieselt darin fort und ergiefst sich unter der Thürschwellehinaus. Die einzelnen Felsen haben übrigens die sonderbarsten und mannigfaltigstenGestalten, sind zum Theil mit Tannen, Fichten und Birken bewachsen, und mehrerederselben haben besondere Namen, z. E. der Mönch, der Pilz, die Kanzel, die Elisa-beth, das Hochgericht etc. Endlich gibt es hier auch ein vortreffliches Echo , das sehrüberrascht. Viele Aehnlichkeit mit den Adersbacher Steinen hat der Wünscbel-burger Stein wald, nicht weit von dem glatzischen Städtchen Wünscheiburg; dochsind hier die Steine von festerer Masse als die Adersbachischen. Noch bekannter alsdieser Stein wald sind die Exter steine in der Grafschaft Lippe, die ebenfalls bisan den Boden von einander getrennt sind und senkrecht gegen einander aufstehen.