102
übrigens bey Annaberg, die höchste aber bey Georgenfeld und im bü-nauischen Zinnwalde. Von Flüssen entspringen hier aufser mehrerenandern, besonders die Weistritz, Mulde, Pleifse und Elster.
102.) Der Sächsische Fichtelberg
liegt nicht weit von Unter-Wiesentlial in Sachsen, und ein Theil vonihm erstreckt sich noch nach Böhmen. Man findet auf demselbenbraunrothe wilde Granaten und Caissetenthon zu den Häfen in denBlaufarbenwerken. Auch sind hier die Quellen von mehreren Gewäs-sern, z. B. der Tschopenbach, Selime und des Schwarzwassers.
i
io 3 .) Das Fichtelgebirge
in Bayreuth und der Oberpfalz, welches sechs bis sieben Meilen langund vier Meilen breit ist, hat etwa 17—18 Meilen im Umfange. Eszieht sich von SW nach O längs der bayreuthischen und oberpfälzi-schen Gränze hin, und führt seinen Namen von den vielen auf ihmbefindlichen Fichtenwaldungen, welche den nahen Bewohnern vieleVortheile gewähren, indem diese das Holz derselben theils zu Kohlenbrennen, theils es im Winter mit Schlitten von den Bergen herabho-len und vortheilhaft verkaufen. Es ist ein Urgebirge, welches vielhöher ist, als die es umgebenden Kalkgebirge, welche es mit dem