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Die Höhen der Erde oder systematisches Verzeichniss der gemessenen Berghöhen und Beschreibung der bekanntesten Berge der Erde, nebst einem Anhange, enthaltend die Höhen von vielen Städten, Thälern, Seen etc : ein Beitrag zur physischen Erdkunde / von Wilhelm Adolph Miltenberg
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Erzgebirge uml Thüringenvalde verbinden. Die Masse des Hauptge-birges besteht aus Granit, an welchen sich uranfängliche Schieferge-bii gsarten und ihre Uebergänge in die Flötzgebirge (z. B. Jurakalk)angelegt haben. Im S gibt es auch viele Basaltkuppen. Es ist, imGanzen genommen, nicht sehr prallig und steil, doch zeigen sich ineinigen Gegenden auch imgeheuer nackte Granitblöcke, hochaufge-thiirmte Felsen, grofse Steinklippen, Wildnisse und Einöden, dieaber öfters auch mit sanften Anhöhen und herrlichen Wiesentliälernabwechseln. Das schöiiste Thal dieses Gebirges ist das Röfslathal.Seine gröfste Höhe erreicht das Fichtelgebirge bey Eger und Wunsiedel,wo es daher ganz kahl und unfruchtbar und stets in Nebel und Wolkengehüllt ist. Ein Arm desselben erstreckt sich auch in Böhmen überden Einbogner Kreis hin, wo der seiner herrlichen Aussicht wegenmerkwürdige Thielenberg in der Herrschaft Königswarth , der Te-schauerberg in der Herrschaft Miltigau und der sogenannte Schlofsbergbey Königsberg ihrer Höhe wiegen bekannt sind. Auf den sanfterenAbhängen und Schluchten des Fichtelgebirges trifft man ansehnlicheSümpfe, hier Lohe genannt, an, woran besonders die Gegend umden Fichtelsee sehr reich ist. Ebengenannter See, der einen Umfangvon 154 Schritten hat, ist jetzt so mit Moos und Binsen überwachsen,dafs man darüber Weggehen kann, und aus demselben kommt nichtnur der weifse Mayn, sondern auch die Fichteibergische Wald-Nabe.Ueberhaupt entspringen auf dem Fichtelgebirge mehrere wichtigeFlüsse, worunter noch die Saale, Eger, Röfslau und Pegnitz gehören.Als eine besondere Merkwürdigkeit in diesem Gebirge verdienen end-