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kalkstein vorzüglich im O. Auf dem ganzen Rücken dieses Porphyr-gebirges sieht man übrigens nur drey kahle Felsengipfel her Vorla-gen, nämlich den Gerberstein, den Tröhberg und den Her-rn annsb erg. Die ausgezeichensten Puncte aber auf dem Thüringer-walde sind auf der nördlichen Seite der Inselberg, Schneekopf, Kii-chelheyer und Bürzel bey Breitenbach, so wie der Dollmar am äufser-sten Ende eines der südwestlichen Gebirgsarme. Das ganze Gebirgeist übrigens bis auf die steilsten Höhen mit Wald (und zwar gröfsten-theils mit Tannen und Fichten) bedeckt, wovon nur die Thäler unddie nächsten Umgebungen der Dörfer und Städte ausgenommen sind.Auch ist der Thüririgerwald sehr reich an Wiesen und Futterkräutern,daher die Viehzucht hier sehr stark getrieben wird, obgleich das Vieltmeistens auffallend klein ist. Aufserdem hält man hier auch Schaafe,Schweine und Ziegen, und bereitet aus der Milch der letztem gutenZieaenkäs. Von wildlebenden Thieren findet sich hier der Roth-liirsch, das Reh, der Fuchs, der Dachs, die Wanderratte, vieleRaubvögel und hier und da wilde Schweine. Das Gewächsreich liefertObst, Sommerfriichte, Flachs, viele Kartoffeln, Holz, Haselnüsseund viele nützliche Beeren und Schwämme. Noch wichtiger sind diehier gefundenen Mineralien, als Eisen, Kupfer, Bley, Kobalt etc.,welche von den fleifsigen Bewohnern dieses Waldgebirges sehr starkverarbeitet werden. Die im Thüringerwalde entspringenden Flüsse,von welchen die Ilm und Werra die merkwürdigsten sind, eilen dreyFlufsgebieten, dem der Elbe, des Mayns und der Weser zu.