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Die Höhen der Erde oder systematisches Verzeichniss der gemessenen Berghöhen und Beschreibung der bekanntesten Berge der Erde, nebst einem Anhange, enthaltend die Höhen von vielen Städten, Thälern, Seen etc : ein Beitrag zur physischen Erdkunde / von Wilhelm Adolph Miltenberg
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und kalkartigen Hügeln viele hohe Basalt - und Lavafelsen, so wie bey88 ausgebrannte Vulkane, deren merkwürdigster der über 300' tiefeCrater am Euben ist, dessen beynahe cirkelrunder Rand eine halbeStunde im Umfange hat. Die sogenannte lange R.hÖn zieht zwi-schen Leibbach und Wüstensachsen oder von Bischoffsheim bis Kal-tennordheim hin, und ist gegen sechs Stunden lang und drey Stundenbreit. Auf derselben sieht man viele Basaltsäulen und Lavablöcke,aber wenig Waldung, daher das meiste Land hier nui- zur Viehzuchtbenutzt wird. Uebrigens entspringen auf der Rhön viele der reinstenund erquickendsten Quellen, und von Flüssen haben hier die Fuldaund Kinzig ihren Ursprung. Auch gibt es hier einige sogenannte Moore,welches eigentlich bodenlose, wässerige und mit Moos überzogeneHügel sind, die man zu gewissen Zeiten, ohne Gefahr zu versinken,nicht betreten darf. Auf dem sogenannten rothen Moor, welchesbeynahe 1000 Morgen fafst, und wo viele rothe und weifse Sumpf-heidelbeeren wachsen, soll vormals ein Dorf gestanden haben, aberversunken seyn. Noch wasserreicher ist das schwarze Moor, dasbey 500 Morgen einnimmt. Die Kälte auf diesem Gebirge ist im Win-ter sehr grofs, und der Schnee meistexis so hoch, dafs deshalb die

May dieses Jahres. Von dem Platze der verbrannt ist, ist der vierte Theil verbrannteRo yn (Lava).“ Da nun die Isländer ursprünglich zu einem alten germanischenVölkerstamme gehören, so hält es Voigt für möglich, dafs Royn in der altert germani-schen Sprache verbrannt bedeute, und dafs dieses die Benennung des Rhöngebirgesvevanlafst habe.