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Fufswege mit hohen Pflöcken versehen sind. Metalle findet man aufder Rhone nicht, aber viele vulkanische Produkte und viele selteneKräuter und Gewächse. Auch wird viel Heu, Hafer, Gerste, Kraut,Kohlrabi und viele Kartoffeln gezogen, und an einigen Orten auch derFlachsbau stark betrieben. Von Vieh hält man hier Schweine, Zie-gen und Rindvieh, und treibt, obgleich nicht mehr so stark wie sonst,einen einträchtlichen Handel mit gemästetem Vieh. Die Zahl der Be-wohner dieses Gebirges wird auf 50,000 Seelen angegeben.
n3.) Der Kreuzberg.
Am Fufse desselben liegen drey Dörfer, deren Bewohner den unter-sten Theil des Berges fast eine halbe Stunde weit in Ackerland umge-schaffen haben. Weiter hin gelangt man über Wiesen und Bäche durcheinen dichten Buchenwald, worauf sich die grüne Krone des Bergeszeigt, auf der man eine Aussicht von beynahe dreyfsig Meilen weitbis Mergentheim und bis an den Steigerwald hat. Gegen Sandberghin, an einer Vertiefung, ist der Gipfel mit einer grofsen Menge übereinander gestürzter Basalte bedeckt, und auf der Spitze desselbensteht ein hölzernes Kreuz, wovon der Berg seinen Namen hat. Nichtweit davon befindet sich ein Hügel, worauf der heilige Kilian seineerste Predigt, so wie nach seinem Tode die von ihm bekehrtenHeiden ihre Zusammenkünfte sollen gehalten haben. Das Kloster,wohin von Franken aus stark gewallfalirtet wird , ist an einem