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rüclcen. Ehemals stand auf derselben ein berühmtes Raubschlofs,welches 1150 zerstört wurde. Nun sieht man auf der Spitze nur einhölzernes Kreuz, und etwas weiter unten die St. Gangolfskapelle undden Gangolfsbrunnen, dessen reines und kaltes Wasser den ermüdetenReisenden sehr erquickt. Nach der Versicherung der nahen Bewohnersoll es auf diesem Berge bis auf Pfingsten schneyen, und bis in dieMitte des Junius frieren. Viele und grofse Steinblöcke reifsen sichöfters los, und fallen auf den Seiten herab; wahrscheinlich kommenauch die vielen herumliegenden Steinblöcke von ein gestürzten Felsenher. Die Aussicht auf der Milzeburg ist trefflich.
116.) Der Meifsner oder Wisner,
der seinen Namen von der weifsen Schneedecke erhielt, und im Som-mer von vielen Menschen aus der Nähe und Ferne besucht wird, be-steht gröfstentheils aus Basalt, und man bemerkt an ihm deutlicheSpuren ehemaliger vulkanischer Ausbrüche. Sein Gipfel bildet einesanftgebogene Bergrücken - Ebene, die sich nur wenig in der Mitteerhebt, bey 1800 C. Morgen grofs ist, und von der man eine unerrnefs-liche Aussicht hat, wobey sich das Thal der Werra dem Auge vorzüg-lich schön darstellt. An der nordöstlichen Seite ist der Holder-teich, der durch die Sage von der vermeinten Hexe Hulda bekanntgeworden ist. Ihm gegenüber, ohnweit der Försters-Wohnung überdem Dorfe Hausen, befindet sich die sogenannte Kitz- oderKäutz-
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