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kämm er, eine ungeheure Grotte von Basalt, dessen l’egelmäfsi genSäulen wagerecht über einander liegen, und majestätische Massen bil-den. Mitten im Felsen ist die eigentliche Fiitzkammer, ein Zimmer-chen von Basalt , worauf man die Namen vieler Reisenden findet.Sonst ist dieser Berg auch noch bekannt wegen der Menge des hiergefundenen bituminösen Holzes und der verschiedenen Alten vonSteinkohlen, welche hier bergmännisch gewonnen werden.
117.) Der Kyffhäuser,
dessen Fufs aus Granit, der obere Theil aber aus grobkörnigem Sand-steine gebildet ist., liegt nordwestlich von Tilleda, und wird durch eintiefes Thal, die Wolweda, in zwey Theile getrennt, w r ovon der eineder eigentliche Kyffhäuser, der andere aber der Brandberg genanntwird. Von der Ruppe des Kyffhäusers zieht ein Rücken, dessen Höheaber unmerklich abnimmt, bis an die R.uinen des zerstörten Schlos-ses Rothenburg. Auf diesem Rücken findet man einen grofsen Sumpf,welcher der rothe See genannt wird. Ehemals trug der Kyffhäuserein kaiserliches Schlofs, das aber schon lllö zur Zeit Heinrich V. zer-stört wurde. Man hat allerley sonderbare Sagen von diesem Berge,und viele glauben, dafs in demselben grofse Schätze verborgen seyen,daher er sonst häufig von Schatzgräbern (Kuxgängern) besucht wurde.Seine eigentlichen Schätze bestehen vorzüglich in guten Steinbrüchen,aus deren Steinen man grofse Tröge und sehr gute Mühlsteine macht.