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Die Höhen der Erde oder systematisches Verzeichniss der gemessenen Berghöhen und Beschreibung der bekanntesten Berge der Erde, nebst einem Anhange, enthaltend die Höhen von vielen Städten, Thälern, Seen etc : ein Beitrag zur physischen Erdkunde / von Wilhelm Adolph Miltenberg
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läuft zwischen Darmstadt und Heidelberg die bekannte, vortrefflicheBergstrafse, deren bester Strich acht Stunden, von Bensheim bisHeidelberg, begreift, und die dem Reisenden sehr mannigfaltige und in-teressante Ansichten gewährt. Auf ihrer einen Seite ziehen fast unun-terbrochen-zusammenhängende Berge hin, die zum Theil mit altenSchlössern geschmückt und auf ihrem Rücken mit trefflichen Waldun-gen versehen, so wie weiter herunter gegen die Ebenen mit vielenWeinreben besetzt sind. Die Strafse selbst ist mit einer Menge vonwälschen Nufsbäumen bepflanzt, und auf beyden Seiten mit angeneh-men Wiesen und den fruchtbarsten Feldern umgeben.

i3o.) Die rauhe oder schwäbische Alp

durchzieht, 13—14 Meilen lang und 2 — 4 Meilen breit, das König-reich Wirtemberg in der Hauptrichtung von SW nach NO. Sie er-hebt sich bey Albeck, ohnweit Sulz, wo sie nur durch den Neckarund durch ein enges Thal vom Schwarzwalde geschieden wird, undläuft dann bis Albeck im Ulmischen. Gegen das Unterland hin ist siesteil und abstürzig, verhält sich aber umgekehrt auf der entgegenge-setzten Seite. Die oberste Lage des Bodens ist Thonerde, überall mitKalk und Mergel vermischt, und es gibt daher hier viel Marmor, Kalk-steine und Versteinerungen, so wie von Metallen Eisen und Braun-stein. Der höchste Theil dieses Gebirges ist bey dem Dorfe Hohen-statt und bey Degenfeld am Ursprünge der Lauter, so wie der schlech-