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teste Tlieil desselben, welcher vorzugsweise die rauhe Alp heilst*bey dem Städtchen Münsingen und den Dörfern Zainingen, Böringenund Feldstetten. Besser cultivirt ist das Hochges tr äfs, am bestenaber die sogenannte Albuch im Heidenheimer Oberamte, welchereich an Waldungen , Obsthainen, fruchtbaren Feldern, Wiesen undmannigfaltigen Naturseltenheiten ist. Sonst hat die rauhe Alp nicht*viele schöne Auen und Fluren, sondern lauter steinige Felder und un-absehbare Heiden, wo man keinen Baum und keinen Feldbau bemerkt.Doch gibt es daselbst gute Weiden, besonders für Schaafe und Ziegen,daher hier nicht nur die Schaafe der Gebirgsbewohner Nahrung finden,sondern auch viele Heerden aus den benachbarten Ebenen dahin ge-trieben werden. Aufserdem baut man auch bey den kleinen, weitvon einander entlegenen Dörfern ziemlich viel Getreide, besondersPioggen und guten Hafer, ob man gleich zur Umarbeitung des schwe-ren, steinigen Bodens meistens sechs Thiere vor den Pflug spannenmufs. Am allerwichtigsten ist der Flachsbau, der den Bewohnern die-ses Gebirges viel Geld einbringt. In den neuern Zeiten hat auch dieHornviehzucht durch die Einführung des Kleebaues gewonnen, und anmehreren Orten gibt es aufserdem herrschaftliche Stutereyen. Unterden Höhlen dieses Gebirges ist besonders das Nebelloch, eine Meilevon Pfullingen, merkwürdig, welches aus sechs Grotten oder Kam-mern besteht und vom Eingänge bis zur äufsersten Gränze 488' langist. Auch das Erdloch bey Sontheim verdient seiner Gröfse undTropfsteine wegen angeführt zu werden. Von Flüssen entspringt hierdie Aach, Brenz, Echaz,’Rems, Kocher, Fils, Blau und mehrere,