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Die Höhen der Erde oder systematisches Verzeichniss der gemessenen Berghöhen und Beschreibung der bekanntesten Berge der Erde, nebst einem Anhange, enthaltend die Höhen von vielen Städten, Thälern, Seen etc : ein Beitrag zur physischen Erdkunde / von Wilhelm Adolph Miltenberg
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die Rheingegenden hin, eine ungemein schöne Aussicht, doch kannman jetzt, da die Treppe verfallen ist, nur mit Lebensgefahr aufdiese Höhe gelangen.

i56.) Das Juragebirge (Jurassus)

wird auch von seinen in der Ferne lederfarbig scheinenden FelsenLeder berg genannt, und besteht aus mehreren parallel-laufendenIvetten, die von SSW nach NNO,, bey 70 Meilen lang und bey 16Meilen breit, von Genf an zwischen der Schweiz, Franche Comte unddem Elsafs bis bey Waldshut am Rheine laufen. Es macht daher dienatürliche Gränze zwischen Helvetien und Frankreich, und nur sehrenge Pässe führen über dasselbe aus einem dieser Länder in das an-dere. Der Jura scheint ehemals ein Theil der Alpen gewesen, aberdann durch grofse Strömungen, welche das Thal ausfüllten, davon ge-trennt worden zu seyn. Er ist auch in der Nähe der Alpen am höch-sten, aber doch nicht hoch genug, um den Sommer über den Schneezu erhalten, und man findet hier auch keine Gletscher. Der Rückendieses Gebirges dehnt sich gröfstentheils ziemlich wellenförmig aus,und man sieht nur hier und da sich einige höhere, aber ebenfalls abge-rundete Gipfel über die Kette erheben. Saussure vergleicht es in Hin-sicht der Lagen seiner Gebirgsmassen mit einem in der Mitte gekrümm-ten Kartenspiele. Nach der Schweiz hin fällt es ziemlich steil ab, vielweniger ist dieses auf seiner westlichen Seite, nach Frankreich hin, der