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Die Höhen der Erde oder systematisches Verzeichniss der gemessenen Berghöhen und Beschreibung der bekanntesten Berge der Erde, nebst einem Anhange, enthaltend die Höhen von vielen Städten, Thälern, Seen etc : ein Beitrag zur physischen Erdkunde / von Wilhelm Adolph Miltenberg
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unterstützen, Nachdem die Reisenden hier die Nacht unter freyemHimmel zugebracht, und dann einen aus dem See in Cascaden herab-stürzenden Bach durchwatet hatten, gelangten sie an den engen PafsCol de Nicle, an dessen Westseite sich der Mont-Perdu majestä-tisch in vier bis fünf übereinander gethürmten Terrassen erhebt. ZumGlück sind die Abstufungen desselben mit vielen Trümmern und mitSchnee bedeckt, welcher den Zugang zu diesen sonst unersteiglichenFelsenwänden etwas möglich macht. Man erreichte hierauf eine Kettedichter Felsen, die anfangs einen schmalen Kamm bilden, dann abersich erweitern und zu dem Gletscher führen, der den Pic umgibt, undder an seinem Ursprünge steil und nicht ohne Gefahr zu besteigen ist,weil unter dem Schnee oft grofse Risse sind, besonders ein Spalt, 200Meters vom Gipfel, der, 40' tief, sich vom Ursprünge des Gletschersschräg bis an die Absätze des Thaies von Brousse erstreckt. DerGipfel selbst hat die Gestalt eines stumpfen Kegels, und bildet sich zueinem ungeheuren Gletscher von 800 Metres. Er ist mit Schnee be-deckt, die steile Südseite ausgenommen, wo kein Schnee haften kann,und wo alles einem Trümmerhaufen gleicht. Ramond fand indessen aufder Spitze, mitten in ewigem Schnee, sechs lebendige Pflanzen blos aufeiner, durch ihre Neigung vom Schnee befreyten, Felsenabdachung.

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i44) Der Marbord

Ramond sagt, nach allem was er von diesem Berge gesehen habe, be-trachte er ihn als eine ungeheure Masse Marmor vom gleichartigsten