unter den Wasserfällen der des Marbore, (siehe G a v ax n i e) zu bemer-ken. Die Pässe in diesen Gegenden werden Ports genannt, ein Wort,das im Allgemeinen so viel als Oeffnungen bedeutet. Es soll hier an 100solcher Ports und zwar in den Ostpyrenäen allein an 75 geben. Achtund zwanzig derselben kann man zu Pferde, und sieben mit Wagen undKanonen passiren. Die Hauptstrafsen auf der Westseite sind die vonSt. Jean de Luz nach Irun, und von St. Jean Pied de Port nach Ron-cevaux, so wie auf der Ostseite von Boulon nach Junquera. Uebri-gens findet man auf den Pyrenäen Metalle, viele Kork- und Stein-eichen und treffliche Arzneykräuter 1 ). Aufser dem Isard gibt esdaselbst auch Adler, Bären und Wölfe, die oft in den benachbartenGegenden Schaden anrichten.
i45.) Der Mont Perdu,
den man deutlich von Saragossa sehen kann, wurde zuerst von dembekannten Ramond erstiegeu, welcher von Port de Pineta aus, wo
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seine erste Station war, mit einigen Begleitern den Weg schief gegendieFelsen nahm, welche den See desMont-Perdu und seine Terrassen
1) Nach Ramond wachsen hier die gemeinen Fichten zwischen 6156 und 7380'. Abie*taxifolia und Taxus communis erscheinen erst in einer Höhe von 4308 — 6156';die Buchen zwischen 1841—5538', aber die Steineiche erhebt sich kaum bis 4926'Höhe, also 1230' weniger hoch als der Taxus.