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Die Höhen der Erde oder systematisches Verzeichniss der gemessenen Berghöhen und Beschreibung der bekanntesten Berge der Erde, nebst einem Anhange, enthaltend die Höhen von vielen Städten, Thälern, Seen etc : ein Beitrag zur physischen Erdkunde / von Wilhelm Adolph Miltenberg
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148.) Der Pafs von Gavarnie.

Wer das Bareger Thal bereiset, pflegt gewöhnlich auch das seinesPasses und seiner Naturschönheiten wegen berühmte Gavarnie zubesuchen. Der Weg führt durch das alte Bergwerk von Gavarnie überungeheure, von einem zerfallenen Berge losgerissene Granitmassen,daher die Gegend äufserst wild ist, und mitPiecht Chaos genannt wird.Noch mehr erstaunt man, die nahen hohen Berge zu erblicken, die ihremitEis bedeckten Häupter in die Wolken erheben. Nichts aber ist maje-stätischer als die Einfassung von Gavarnie oder der sogenannteCircus des Marbore. Dieses ist ein halbzirkelförmiger, von einer1250' hohen Felsenwand eingeschlossener Raum, dessen Boden sichtrichterförmig vertieft, und auch im Sommer nicht ohne Schnee ist.Ueber die ungeheure Wand desselben ragen die weiten Absätze desvon ewigen Schnee weifsen Amphitheaters hervor, von welchen sich10 —12 Giefsbäche in mehreren Cascaden herabstürzen, und unterdem Schnee einen Ausweg suchen. Dieses nennt man den F a'l 1 derGave, die unter der Schneebrücke abfliefst.

149) Der Montferrat,

neun Stunden von Barcellona und nahe bey dem, auf einem Steinsalz-berg gelegenen Flecken Cordona, liegt mitten auf einer Ebene, undzieht sich mit seinen vielen Spitzen und Zacken von O nach W. Auf

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