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Die Höhen der Erde oder systematisches Verzeichniss der gemessenen Berghöhen und Beschreibung der bekanntesten Berge der Erde, nebst einem Anhange, enthaltend die Höhen von vielen Städten, Thälern, Seen etc : ein Beitrag zur physischen Erdkunde / von Wilhelm Adolph Miltenberg
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dem Wege nach dem von Wallfahrern stark besuchten Kloster duftenwohlriechende Blumen und zeigen sich grüne, bedeckte Gänge. Ue-berhaupt sieht man auf diesem Berge eine wunderbare Mischung vonAnmuth und Wildheit. Daserwähnte Benedictiner-Kloster war sehrweitläufig und an eine hohe F eisen wand angelehnt, wurde aber imJahr 1812 gröfstentheils von den Franzosen zerstört. Vor demselbenbefindet sich ein kleiner, von Felsen eingeschlossener Baum, auf des-sen linken Seite man auf einer engen Treppe zu den 13 Einsiedeleyensteigt, welche einzeln oben zwischen den vielen Felsen und Bergspi-tzen liegen, undbey deren jeder man eine Kapelle, eine Cisterne undein Gärtchen findet. Am höchsten liegt die Einsiedeley des heil. Hie-ronymus, welche jedesmal von dem jüngsten Einsiedler bewohnt wird.Die Einsiedler erhielten sonst ihre Bedürfnisse täglich durch einen ab-gerichteten Maulesel, der vom Kloster aus allein und ohne Führer überdie Felsen ging. An Quellwasser ist übrigens auf diesem Berge Man-gel , daher man sich des in Cisternen gesammelten bedienen mufs.Aber dieses Wassermangels ohngeachtet sind die Vertiefungen undThäler mit Bäumen, Gesträuchen, Kräutern und Blumen bedeckt,die wahrscheinlich von dem reichlichen Thau getränkt werden.Giftige Thiere gibt es hier so wenig als Räuber, und die feyerlicheStille, die hier auf den Höhen und in den Thälern herrscht, wird nurdurch den lieblichen Gesang der Vögel unterbrochen, mit welchen dieEinsiedler sehr vertraut sind.