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sind oft zum Schwindeln gefährlich, und häufig mufs man an steilenBergen über hölzerne Stege reiten, die schmal, wie einFufssteig sind,kein Geländer haben, weil es nicht befestiget werden kann, und dieauf Stützen ruhen, welche auf eisernen Zapfen hängen; und dieseschmalen, schwachen Stege führen von Fels zu Fels, oft über schwin-delnde Tiefen und brausende Wasserfälle. Wagen kommen daselbstgar nicht fort, und selbst das Begegnen z weyer Pieuter ist hier öftersgefährlich , weil sie sich nicht ausweichen können. Bisweilen ereignetsich auch ein Bergrap, worunter man das Ablösen und Herabstür-zen grofser Felsenmassen versteht. Nach dem Herrn von Buch findetman auf den norwegischen Bergen eine Art von Ebene, oft nahe an5000' über dem Meere, die sich 8 —12 Meilen erstreckt, so dafs dievon Hardanger nach Kongsberg ziehenden Bauern daselbst übernach-ten müssen. Daher heifsen einige norwegische Gebirge mit RechtL ongfielde oder Storfielde, d. h. die langen oder grofsen Gebirge.Die von den norwegischen Bergen kommenden Gewässer ergiefsen sichtheils in das Nordmeer, wie die Alten-, Tana-, Patsjoki- und Iiolaelf;theils ins norwegische Meer, wie die Ranenelf und der Gäulen beyDrontheim; theils in den Kattegat, wie die Glommen - oder Storelf undder Drammen- oder Tyrifiordself.
170.) Der Pafs von Fillefield
liegt unter dem 61° der Breite. Fast keiner ist niedriger, weniger breitund leichter zu übersteigen, aber auch keiner reicher an herrlichen