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Die Höhen der Erde oder systematisches Verzeichniss der gemessenen Berghöhen und Beschreibung der bekanntesten Berge der Erde, nebst einem Anhange, enthaltend die Höhen von vielen Städten, Thälern, Seen etc : ein Beitrag zur physischen Erdkunde / von Wilhelm Adolph Miltenberg
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178) Der Kaukasus.

Dieser Name kommt wahrscheinlich von dem persischen Worte Koh-Ekaf, d. i. Berg Ekaf; doch nennen ihn die asiatischen Völker mei-stens mit dem tartarischen Worte Jalbus, d. i. Eismähne. Er bildetzwey parallellaufende Bergreihen, wovon die höchste und mit Schneebedeckte von den Tscherkassen Kurd sch genannt wird. Die niedrigeund nördliche heifst bey den Russen gewöhnlich das schwarze Ge-birge oder Tschernoy Gory. Das Hauptgebirge des Kaukasushat ein wildes* furchtbares Ansehen, und besteht aus Schnee- undEisalpen , von welchen viele, besonders in den Klüften, ewigenSchnee und Eis behalten, meistens aber kahle Felsen ohne Ve-getation sind, und sich zum Tlierl in die Wolken erstrecken. We-niger wild und unfruchtbar sind die verschiedenen Nebengebirge, vondenen die südlichen Absätze recht gut benutzt werden können. Dieberühmtesten Pässe dieses Gebirges sind die kaukasische (wahr-scheinlich der jetzt sogenannte Pafs Dariela) und die caspischePorte. Von den Flüssen, welche auf diesem Gebirge entspringen,fliefst der Kur, Aras, Terek und dieliuma in das kaspisclieMeer,der Kuban aber in das schwarze Meer. Von wilden Thieren findetman auf dem Kaukasus besonders viele Piaubvögel. Aufser den Gemsensieht man hier auch noch den gewöhnlichen Steinbock und ganze Heer-den von wilden Ziegen, deren Fleisch dem des Rehes gleicht, und diean Grofse unsere Ziegen übertreffen, auch hohe, schöne Hörner ha-ben. Aufserdem gibt es hier auch viele Mineralien und, besonders an