den östlichen Abhängen, viel Steinöhl. Die höchsten Puncte diesesGebirges sind der Elbrus und der Kasibeg oder Mqinwari, sowieder sattelförmige Schneeberg Chochi, der fast eben so hoch alsder Mqinwari seyn solL
179.) D er Elbrus,
dessen Fufs mit Morästen umgeben und ganz unbewohnt ist, hat eineaufserordentliche Höhe, und ist noch nicht erstiegen worden. Von derSüdseite wäre es vielleicht eher möglich, ihn zu ersteigen, wenn die Ge-birgsvölker einem solchen Unternehmen nicht Hindernisse in den We fflegten. Die Kaukasier glauben diesen Berg von bösen Geistern bewohnt,die hier jährlich grofse Zusammenkünfte hielten, und meinen, dafs ihnniemand ohne göttliche Erlaubnifs besteigen könne. Aufserdem sagensie, dafs Noah hier zuerst Grund gefunden, aber weiter bis zum Araratgetrieben worden sey. Ein anderer hoher aber noch nicht gemessenerGipfel des Kaukasus ist der Mqinwari, ein kegelförmiger und ganzmitSchnee bedeckter Berg, welcher die Schneeberge von Osten schliefst,und, wie die hohen-Gipfel des beschneyten Kurä, bey heiterem Wet-ter in Eriwan gesehen werden soll. Er kommt wahrscheinlich anHöhe dem Montblanc gleich, und ist bey nahe bis zum Fufse mit ewi-gem Schnee und Eis bedeckt. Bis zur Schneeregion ist das Gesteinrother Basaltporphyr mit glasichtem Feldspath. Ueber seinem Fufsesind mehrere ausgegrabene Höhlen, Bethleemi genannt, zu welchen