und ihrer Berechnung. Zu
eingemischet sind; und hat man vornemlich nur daraufzu sehen, daß nichts anders in den Aufsah gebracht werdenmüsse,als allein solche Glieder,bey denen eine geometrischeProportion ist (§. 961).
§. ivn. Solchemnach hat man zur Berechnungder Wechsclnegotien, die sich auf eine Proportiongründet (§. l 009) hauptsächlich aerley Wege. Näm-lich: Wenn zwischen ^und 8 nur eine einzige Verhält-niß gegeben, bedienet man sich der gewöhnlichen RegelDem (oder zuweilen auch der Regel Dctri inversä). ImFalle aber mehr als eine Verhältniß zwischen denselbengegeben wird, so hat man sichder Regel Multipler zu be-dienen, als durch welche das begehrte Facit viel geschwin-der und vortheilhaftiger(§. 9ö2und92z), als durch dievielen AufsähederRegelDetri(§.94z) zu finden ist.
§. iOi 2. Nun ist zwar die Regel Detri oben schonweit ausgeführet und mit vielen Erempeln erkläret wor-den, worunter nicht minder verschiedene Wechselexem-pel enthalten sind: Gleichwol habe nicht unterlassenwollen, allhier von den Wechselfällen, welche durch eineeinzige Anwendung dieser Regel zu solviren,auss neueExempel nebst unterschiedenen mißlichen Anmerkungenzu geben. Hingegen werde ich insonderheit von denFällen bey denen die Regel Multiples anzubringen, mirdesto mehr angelegen seyn lassen, dieselbe gründ-und um-ständlich abzuhandeln, auch mir genügsamen Erempelnzu erläutern, je unbekannter diese so sehr nützliche Regelden meisten Kaufleuten ist, und je weniger man hiervongehörigen Unterricht, geschweige eine gründ- und um-ständliche Beschreibung aller hierzu so wol nöthig alsnützlichen Particularien, in den Rechenbüchern findet.
§. Es kommen aber beyder Wechselrcch-
nung